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20. Nov. 2013

Der letzte Eisenmann

Horizon Field, Antony Gormley

Der letzte Eisenmann

Der Verein "Horizon Field – Verein zur Förderung von Kunstprojekten in Vorarlberg" e.V. hat erwirkt dass ein Eisenmann als Erinnerung stehen bleibt.

Laut dem Künstler Antony Gormley soll es der Standort Nr. 3 sein, direkt vis-à-vis der Kriegeralpe.

Von der Terrasse der Kriegeralpe aus kann der letzte Eisenmann aus betrachtet werden kann. Der Standort ist deshalb gewählt worden weil er auch im Winter durch den Wind schneefrei ist.

Die Familie Lucian ist sehr stolz dass sich der Künstler für diesen Standort und für den Verbleib des einen Eisenmannes entschieden hat und möchte sich hiermit recht herzlich bedanken.

Antony Gormley - Horizon Field

Eine Landschaftsinstallation im alpinen Hochgebirge Vorarlbergs, Österreich

August 2010 bis April 2012

Presented by
Kunsthaus Bregenz

Das Kunsthaus Bregenz realisiert mit dem britischen Künstler Antony Gormley (geboren 1950) ein einzigartiges Projekt in den Bergen Vorarlbergs. Horizon Field ist das erste Kunstprojekt dieser Art, das im Gebirge zu sehen sein wird, und zugleich die bislang grösste Landschaftsinstallation in Österreich.

Horizon Field besteht aus 100 lebensgrossen Abgüssen eines menschlichen Körpers aus massivem Gusseisen, verteilt über ein Gebiet von 150 Quadratkilometern, das die Gemeinden Mellau, Schoppernau, Schröcken, Warth, Mittelberg, Lech, Klösterle sowie Dalaas umfasst. Das Werk bildet eine horizontale Linie auf 2039 Metern über dem Meeresspiegel. Diese Höhe hat für die Platzierung keine spezifische metaphorische oder inhaltliche Bedeutung. Vielmehr handelt es sich um eine gut zugängliche Höhe, die zugleich dem Alltag enthoben ist.

Für den Künstler geht es bei Horizon Field um die zentrale Frage: „Welche Rolle spielt das Projekt Menschheit in der Evolution des Lebens auf diesem Planeten? Die Figuren erzeugen ein Feld, in dem Menschen mit aktivem, wachen Verstand aufgefordert sind, Raum und Distanz innerhalb dieses Feldes statischer Eisenfiguren zu messen. Skifahrer und Wanderer werden zu einem Teil dieses Feldes. Die Installation würdigt so die tiefe Verbundenheit zwischen dem sozialen und geologischen Raum, zwischen Landschaft und Erinnerung.“

Der Abstand zwischen den einzelnen Figuren variiert je nach Topografie zwischen sechzig Metern und mehreren Kilometern. Die Skulpturen schauen in alle Richtungen, sind einander aber niemals zugewandt. Neben den Skulpturen, die man auf Wanderwegen oder über Skipisten erreichen kann, werden andere von bestimmten Punkten aus sichtbar, aber nicht erreichbar sein. Die Figuren sind weder Darstellungen (Statuen) noch Symbole, sondern repräsentieren einen Ort, wo ein Mensch irgendwann gewesen ist oder sein könnte.

Horizon Field spricht den Körper, die Wahrnehmung und die Vorstellungskraft all jener an, die in dieses Beziehungsfeld eintreten. Das Werk wird im Verlauf der zweijährigen Präsentation den Naturgewalten, unterschiedlichen Lichtverhältnissen und dem Wechsel der Jahreszeiten unterworfen sein und somit immer wieder neue Wahrnehmungen und Eindrücke ermöglichen.

Machen Sie sich selbst einen Eindruck von der Horizon Field Installation des Künstlers Antony Gormley und verbinden Sie den Besuch mit einem romantischen Aufenthalt in unserem nahe gelegenen Burg Hotel am Arlberg.

Kategorien: Kunst & Kultur

TAGs: Winter, Kunst, Sommer

 

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